Die Psychosoziale Beratungsstelle bietet Studierenden der sozialen Arbeit, Psychologie und verwandter Fächer in einem positiven Arbeitsklima und einem unterstützenden Rahmen Möglichkeiten für Praktika an. Unsere große Erfahrung und das breite und interessante Aufgabengebiet bieten sehr gute Ausgangsbedingungen für alle, die nach ihrem Studium eine Tätigkeit in Beratung und Behandlung anstreben. Dabei hat es sich bewährt, wenn sich die PraktikantInnen im Studium auf theoretischer Basis bereits einige Grundkenntnisse in Beratungsmethoden oder Therapieverfahren angeeignet haben. In Abhängigkeit von der Dauer des Praktikums, den Vorerfahrungen und der jeweils aktuellen Situation ergeben sich die folgenden Möglichkeiten innerhalb eines Praktikums bei uns:

Erwerb theoretischer Kenntnisse auf dem Gebiet der Abhängigkeiten, der Mißbrauchsentwicklung und der Suchtstoffe und ihre Verknüpfung in dem jeweiligen System.

Da für uns eine Suchterkrankung häufig das Ergebnis eines am Ende gescheiterten Selbstheilungsversuches darstellt, lernt man auch alles das kennen, was am Anfang stand: Traumata, Ängste, Depressionen, Beziehungsprobleme, Überforderungen, Selbstwertproblematiken, Eltern mit Suchtproblemen, um nur einige zu nennen.

Kennenlernen der Beratungs- und Behandlungsverfahren: ambulante Beratung, Motivationsarbeit, lösungsorientiertes Vorgehen, Gruppenarbeit, Kriterien für die Indikation der zur Verfügung stehenden Hilfsmaßnahmen.

Praktische Erfahrungen in der Beratungstätigkeit: (unter Wahrung des besonderen Vertrauensverhältnisses zwischen BeraterIn und KlientIn), sukzessiv als Beobachter/in, unter Anleitung und eigenständig unter nachfolgender Supervision.

Erfahrungen in Gruppenarbeit in der Nachsorge und Prävention, Gruppen Betroffener und Angehöriger, Arbeit mit Eltern, Jugendlichen und Multiplikatoren.

Erstkontakt am Telefon und Gesprächsvermittlung: telefonische Beratung, erste Informationen geben und erheben, Entgegennahme von Anmeldungen und Terminplanung.

Kennenlernen des Psychosozialen Versorgungsnetzes und Kooperation mit anderen Stellen: Insbesondere den Fachkliniken für Abhängigkeitskranke, Kontakt zu Arbeitgebern, zu Arbeitskreisen, Behörden, Allgemeinkrankenhäusern, Bezirkskrankenhaus und niedergelassenen Ärzten.

Teilnahme an externen Supervisionssitzungen

Dokumentation: Aktenführung, Klientendaten erheben, Gesprächsnotizen fertigen, wie auch andere fallbezogene Daten über Planung, Verlauf und Dokumentation

Weitere Informationen in unserem kleinen Jahresbericht 2013

Was InteressentInnen vielleicht gar nicht wissen wollen, aber dennoch wissen sollten: Der Praktikantenleitfaden.

Ein Praktikumsbericht: Erste Berührungen mit Suchtproblematik

Interesse?! Schicken Sie uns über unser Kontaktformular eine Anfrage oder rufen Sie uns an! (06021-392280)